0
Select Page

Egal ob an kalten und verschneiten Wintertagen oder an lauen Sommerabenden, eines darf nie fehlen: Fondue. Es reiht sich in die typischen Schweizer Gerichte ein und schmeckt zu jedem Anlass und zu jeder Jahreszeit. Gemütliche Abende mit Freunden und der Familie rund um ein Caquelon kann man schliesslich nie oft genug verbringen. 

In der Mitte des Tisches findet das Rechaud mit dem passenden Caquelon Platz und jeder kann sich nach Herzenslust bedienen. So simpel es auch klingen mag: Wer den perfekten Fondueabend ausrichten möchte, hat einiges zu beachten. Worauf kommt es bei der Wahl des optimalen Caquelons an, und was genau gehört hinein?

Welches Zubehör ist eventuell nötig? Mit welchen Tipps und Tricks gelingt das Fondue in jedem Fall? Fragen über Fragen stellen sich und wir haben die Antworten. Fondue ist nicht einfach nur ein Gericht, es ist fast schon ein Lebensgefühl. Es steht für geselliges Beisammensein, Genuss und gute Stimmung. Aber woher stammt die Idee dahinter eigentlich?

Ein Blick in die Geschichte des Fondues

Ob es nun die Schweizer waren, die Franzosen oder doch die Italiener, die das Fondue erfunden haben, bleibt ungeklärt. Bekannt ist jedoch, dass schon Homer vor schätzungsweise über 2.800 Jahren in seinem Werk «Ilias» von einer ähnlichen Speise berichtete. 

Zum ersten Mal in der Schweiz fand das Gericht nach aktuellem Wissensstand 1699 im Kochbuch von Anna Margaretha Gessner Erwähnung. Sie nannte es «Käss mit Wein». Der grosse Durchbruch des Fondues folgte allerdings erst in den 1950er-Jahren. Es fand Einzug in die Kochbücher der Armee und die Soldaten trugen erheblich zu seinem Bekanntwerden bei. 1955 gab es erstmalig Fertigfondue zu kaufen.

Dank des gezielten Einsatzes von Marketing entwickelte sich die Speise langsam, aber sicher zum bekannten und allseits beliebten Nationalgericht. Alles begann zu Hause in kleiner Runde. Die Gäste versammelten sich am Tisch, auf dem das duftende und dampfende Caquelon stand und liessen es sich schmecken. Heutzutage kann man Fondue fast überall geniessen. Cheese-Festivals und Fondue-Iglus sind nur ein paar Beispiele ganz besonderer Genussmomente der heutigen Zeit. 

Kein Fondue ohne Caquelon

Kein Fondue ohne Caquelon

Wer sich den perfekten Fondueabend nach Hause holen möchte, braucht natürlich eins: ein hochwertiges Caquelon. Im Grunde handelt es sich dabei um einen Topf, in dem das Fondue zubereitet wird. In der Regel besteht das Caquelon aus Gusseisen, Stahl oder Keramik. Es gibt aber auch Modelle aus Porzellan.

All die genannten Materialen leiten Hitze langsam weiter. Das Caquelon erwärmt sich also nur allmählich, sodass der Käse langsam schmilzt und nicht anbrennt. Aus diesem Grund muss der Boden des Behältnisses auch eine gewisse Dicke aufweisen. Das typische Caquelon ist rund und mit einem Stiel ausgestattet. Dieser erlaubt es, den Topf problemlos vom Rechaud oder dem Herd zu heben.

Wer das Fondue auf dem Induktionsherd erwärmen möchte, ist mit einem Exemplar aus Gusseisen auf der sicheren Seite. Es ist unbestreitbar, dass Fonduetöpfe aus Keramik oder Ton eine gewisse Gemütlichkeit ausstrahlen und für eine urige Atmosphäre sorgen. Wer darauf nicht verzichten möchte, muss wissen, dass sie nur begrenzt Hitze vertragen. Um dem Risiko zu entgehen, dass der Topf möglicherweise platzt, sind Wärmeverteilplatten zu empfehlen, die Sie in unserem Shop erhalten.

Ein Blick in das Sortiment der Stöckli AG

Ein Blick in das Sortiment der Stöckli AG

Wir von der Stöckli AG bieten Ihnen alles, was Sie für Ihren gemütlichen Fondueabend benötigen. Zu unseren Bestsellern gehört die Fonduegarnitur Titlis. Der robuste schwarze Gusseisentopf ist induktionsfähig, sodass zusätzliche Wärmeverteilplatten nicht notwendig sind. Dank des Spritzschutzes bleiben Sie zudem von lästigen Flecken verschont. 

Auch optisch macht das Modell etwas her. Der helle Holzgriff bildet gemeinsam mit dem dunklen Gusseisen einen stilvollen Kontrast. Ebenso wie das Caquelon besteht auch das Rechaud aus Gusseisen. Es verfügt zudem sowohl über einen Holzsockel als auch einen Pasten-Sicherheitsbrenner. Sechs Fonduegabeln machen das Set komplett.

Die Krönung der Fonduegarnitur Titlis ist, dass sie sich platzsparend ineinander stapelbar verstauen lässt. Sie mögen es nostalgisch? Dann ist unser Classic Rechaud die perfekte Wahl. Er arbeitet mit Brennspiritus und verfügt über einen Dochtenbrenner, der sich exakt einstellen lässt.

Wer den Fondueabend nach draussen verlegen möchte, kann das dank unseres Windschutzes problemlos tun. Hauptgang und Dessert in einem? Kein Problem mit unserer Choco-Cheese Garnitur. Steht Ihnen der Sinn nach etwas Süssem, dann befüllen Sie das Caquelon nicht mit Käse, sondern mit Schokolade. Schnappen Sie sich ein paar Früchte, tunken Sie sie hinein und geniessen Sie. 

Was gehört in das Caquelon hinein?

Was gehört in das Caquelon hinein?

Wer sich ein neues Caquelon zugelegt hat, möchte natürlich sofort zum Fondue einladen. Aber was genau gehört in den Topf, um das Geschmackerlebnis perfekt zu machen? Im Grunde besteht ein Fondue aus Käse, Weisswein, Stärke und ein paar Gewürzen. Welche darin Einzug finden, ist regional unterschiedlich. Aber im Grunde ist natürlich alles erlaubt, was schmeckt.

Sprechen wir also lieber erst einmal etwas ausführlicher über den Käse, denn nicht jede Sorte eignet sich dafür. Sowohl Lagerzeit als auch Reife sind entscheidend, denn davon hängt die Eiweisszusammensetzung des Käses ab. Je länger dieser gereift ist, desto mehr Eiweiss hat er abgebaut und er schmilzt deutlich besser.

Zu den Klassikern zählen Appenzeller, Emmentaler, Greyerzer oder Vacherin Fribourgois. Letztere Sorte verfügt über eine leichte Säure, dank der das Fondue angenehm sämig wird. Von jungem Käse wie grünem Tilsiter oder Edamer hingegen ist abzuraten. Wer dennoch darauf zurückgreifen möchte, weil möglicherweise gerade nichts anderes im Haus ist, kann sich mit ein paar Tricks helfen.

Beispielsweise schafft ein Spritzer Zitronensaft Abhilfe und macht das Ganze sämiger. Ein weiterer Geheimtipp ist Schmelzkäse. Wer sich zu 100 Prozent sicher sein möchte, dass das Fondue nicht scheidet, gibt ein paar Scheiben davon hinzu. Diese haben eine bindende Wirkung, denn sie enthalten Schmelzsalze. Allerdings sollte der Anteil dieses Käses 10 Prozent nicht überschreiten. 

Der Wein macht’s

Weiter geht es mit dem Wein. Dieser landet nicht nur im Fondue, sondern wird auch gern dazu getrunken. Doch widmen wir uns erst einmal der Käsemasse. Säurebetonte Weissweine eignen sich zum Unterrühren am besten. Weitere Möglichkeiten sind:

  • Sekt
  • Bier
  • Vergorener Apfelsaft
  • Wasser

Auf 400 Gramm Käse sollten in etwa 150 Milliliter Flüssigkeit kommen. Ins Glas hingegen füllen Sie am besten einen trockenen Weisswein wie einen Walliser Fendant oder Chasselas. Freunde des Rotweins können auch darauf zurückgreifen, allerdings sind dann leichte Sorten mit wenigen Gerbstoffen zu empfehlen. Doch ganz egal, auf welchen Käse, Wein und kleine Helfer Sie zurückgreifen: Ein Fondue sollte generell nur leicht köcheln. Stets gut zu rühren ist ebenfalls ein Muss. Die Masse sollte immer in Bewegung bleiben.

Zeit zum Tunken

Zeit zum Tunken

Ein Fondue ist erst komplett, wenn es ein leckeres Brot zum Hineintunken gibt. Selbstverständlich gehen auch hier die Geschmäcker auseinander. Egal ob Weissbrot, Mischbrot oder ein dunkles Körnerbrot, allesamt eignen sich hervorragend. Aber sicher ist Ihnen auch schon einmal das Brotstück von der Fonduegabel gerutscht und tief im Käse versunken.

Es wieder aufzustechen, bedarf viel Fingerspitzengefühl. Greifen Sie daher lieber zu Brot vom Vortag, denn es bleibt besser an der Gabel haften. Dem Geschmack tut das keinerlei Abbruch. Noch ein kleiner Tipp: Wer die Bildung einer Kruste vermeiden möchte, fährt mit der Rinde des Brotes am Boden entlang. Allerdings ist genau diese Kruste für viele das abschliessende Highlight des Fondues. Doch es muss nicht immer Brot sein.

Auch Pellkartoffeln eignen sich hervorragend zum Tunken. Damit sie nicht von der Fonduegabel rutschen, ist eine festkochende Sorte zu empfehlen. Ist das Fondue fast leer, doch der Hunger noch nicht gestillt, bilden Eier den krönenden Abschluss der geselligen Runde. Zwei bis drei Eier werden in den Rest der Käsemasse hineingerührt und es wird noch einmal nachgewürzt. Das Ganze kann ganz einfach mit den Resten des Brots getunkt werden.

Rezeptideen für alle Fondue-Fans

Sie benötigen etwas Inspiration, um das herkömmliche Fondue etwas aufzupeppen? Auch hierfür stehen wir von der Stöckli AG Ihnen zur Seite und haben ein paar Ideen für Sie zusammengetragen.

Fruchtig frisch: Das Walliser Tomatenfondue

Wie wäre es denn beispielsweise mit einem Walliser Tomatenfondue? Um vier Personen zu bewirten, zergehen zuerst rund 30 Gramm Butter im Caquelon. Hinzu kommen eine fein gehackte Zwiebel, eine entzwei geschnittene Knoblauchzehe und drei geschälte und entkernte Tomaten aus dem Glas. Kurz angedünstet wird das Ganze mit 250 Millilitern Weisswein abgelöscht. 

Dann geht es an den Käse. 500 Gramm Walliser Rohmilch Raclette und 300 Gramm Emmentaler – natürlich gerieben – treffen nun im Caquelon aufeinander. Das Ganze wird bei geringer Hitze und unter kräftigem Rühren aufgekocht. Dann ist ein Gläschen Kirschwasser gefragt. Darin werden vier Teelöffel Stärke aufgelöst und das Gemisch landet mit im Topf. Nach erneutem Aufkochen kann nach Belieben mit Pfeffer, Oregano, Majoran und etwas Muskat abgeschmeckt werden. 

Für Feinschmecker: Das Champagner-Fondue

Für Freunde edler Tropfen bietet sich ein Champagner-Fondue an. Für vier Personen reiben Sie Ihr Caquelon mit einer Knoblauchzehe aus und füllen 500 Milliliter Rosé-Champagner hinein. Beginnt dieser leicht zu köcheln, kommen 300 Gramm Vacherin Fribourgeois und 500 Gramm Greyerzer hinzu. Eine Hälfte davon sollte reif, die andere mild sein. 

Sofort wird kräftig gerührt, und schon nach wenigen Minuten ist der Käse geschmolzen. Auch dann heisst es: Ordentlich weiterrühren! Für eine feine Säure und angenehme Sämigkeit sorgen vier Teelöffel Zitronensaft. Es folgen vier Teelöffel Stärke, die in einem beistehenden Glas mit 50 Millilitern Whiskey verrührt werden. 

Unter Rühren kommt das Gemisch in das Caquelon. Ist die gewünschte Konsistenz erreicht, geht es an die Gewürze. Pfeffer, Paprika und Muskat sind hierbei eine gute Wahl. Zum Schluss kommen weitere 50 Milliliter Whiskey hinzu, und fertig ist das Champagner-Fondue für Feinschmecker.

Hopfen und Malz im Caquelon: Das Bier-Fondue

Sie zählen sich eher zu den Geniessern von kühlem Bier? Dann gibt es statt Champagner- wohl lieber ein Bier-Fondue. 125 Milliliter Malzbier und 125 Milliliter helles Bier landen dafür im Caquelon. Greifen Sie dann zu zwei Stück Würfelzucker und reiben Sie diese an der Schale einer Orange in das Bier hinein. Auch der Saft der Zitrusfrucht landet im Topf. Nun gilt es, gut zu rühren und die Flüssigkeit allmählich zu erhitzen.

Nach und nach kommen nun 400 Gramm Chester- und 300 Gramm Butterkäse hinzu. Gerührt wird so lange, bis beide geschmolzen sind und sich eine homogene Masse gebildet hat. Wichtig ist, dass das Fondue zu keinem Zeitpunkt kocht. Etwas Pfeffer, zwei Teelöffel Senf und Petersilie runden das Ganze zum Schluss geschmacklich ab. Zu diesem Rezept für vier Personen eignen sich Laugenbrezeln besonders gut zum Tunken.

Schluss mit Gerüchen, welche die Wohnung nicht verlassen wollen

So schön das Schlemmen auch war, Fondue kann weniger angenehme Gerüche in der Wohnung hinterlassen. Der Duft von kaltem Käse am nächsten Morgen ist nicht jedermanns Sache. Lüften allein reicht nicht immer aus, denn derartige Gerüche bleiben gern länger als erwünscht in den eigenen vier Wänden. Doch auch in diesem Fall gibt es ein paar einfache Tricks. Stellen Sie über Nacht beispielsweise eine Orange, gespickt mit Nelken, auf den Esstisch. Ein Schälchen Essig oder Kaffeepulver neutralisiert die Gerüche ebenfalls.

Einzigartige Genussmomente mit den Produkten der Stöckli AG

Wir von der Stöckli AG haben uns gemeinsamen Kocherlebnissen verschrieben. Mit Freunden und der Familie zusammenkommen und gemeinsam gemütlich schlemmen – gibt es etwas Besseres? Wir möchten mit unseren Produkten einzigartige Erlebnisse schaffen, an die Sie und Ihre Gäste sich noch lange freudig erinnern. Mit unseren Fonduesets, PizzaGrills, Marroniöfen, oder dem Raclette Ofen und weiteren zahlreichen Produkten wird genau das möglich. Stöbern Sie also gern durch unseren Online-Shop und nehmen Sie für eine ausführliche Beratung Kontakt zu uns auf.

× Artikel im Warenkorb
0.00