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Beschäftigt man sich mit der Etymologie des Wortes «Kompost», stösst man auf seine altfranzösische Herkunft aus dem 13. Jahrhundert. Dort bedeutete der Begriff «Zusammenstellung». Genau das ist der Kompost aus der Küche: eine Zusammenstellung von Biomüll, der von der Arbeitsfläche in den Kompostbehälter gelangt. Von da aus wandert er entweder auf den Komposthaufen oder in die Biotonne. 

Wer einen Komposthaufen im Garten sein Eigen nennt, kann sich glücklich schätzen. Die Natur hat es so eingerichtet, dass sich Küchenabfälle, Essensreste, Grünschnitt, verblühte Blumen und vieles mehr in hochwertige Erde verwandeln. Diese wird dann im hauseigenen Garten verarbeitet – und so schliesst sich der Kreislauf. 

Denn dieser natürliche Dünger bietet gleich mehrere Vorteile. Zum einen ist er kostengünstig und schont das Portemonnaie, da gekaufter Dünger teuer ist. Zum anderen besteht er zu 100 Prozent aus Bioqualität. Jeder Gartenbesitzer weiss genau, wie sich der Kompost zusammensetzt. Schliesslich hat er ihn selbst zusammengestellt. Gehäckseltes Holz, Rasenschnitt, Bioabfälle – diese hochwertige Mischung garantiert ein ebenso hochwertiges Endprodukt.

Und schliesslich ist selbst angesetzter Kompost nachhaltig. Handeln und Leben im Sinne der Nachhaltigkeit reduziert den CO2-Fussabdruck. Was könnte einfacher sein, als dafür den eigenen Biomüll einzusetzen? Seit vielen Jahren sind Themen wie Umweltschutz und der sorgsame Umgang mit natürlichen Ressourcen allgegenwärtig. Sie im Alltag umzusetzen, ist oft gar nicht so schwer.

Doch wie wird richtig kompostiert? Was gibt es zu beachten? Welche Materialien sind hilfreich, welches Zubehör ist nützlich? Im Folgenden erhalten Sie die Antworten.

Was darf überhaupt in den Kompostbehälter?

Was darf überhaupt in den Kompostbehälter

Die erste intuitive Antwort auf diese Frage lautet: Biomüll. Das ist definitiv richtig, doch ganz so einfach ist es nicht. Darf beispielsweise Katzenstreu auf den Komposthaufen? Was ist mit kompostierbaren Kaffeekapseln oder Medikamenten? Dürfen biologisch abbaubare Textilien in den Biomüll? Dies ist eine kleine Übersicht, was alles in den Kompostbehälter in der Küche gelangen darf:

  • Obst- und Gemüsereste
  • altes Brot
  • Speisereste (roh und gekocht)
  • Kaffeesatz, Teesatz
  • Kleintiermist
  • alte Topfpflanzen (ohne Topf!)

NICHT in den Kompostbehälter gehören:

  • Zigarettenstummel
  • Einweggeschirr aus Mais etc.
  • Hygieneartikel
  • Medikamente
  • Hundekot
  • Steine, Sand
  • kompostierbare Kaffee- und Teekapseln

Eine gute Übersicht, was in den Biomüll darf, gibt es etwa auf der Seite der Biogas Zürich AG.

Was soll lieber in die Biotonne?

Was soll lieber in die Biotonne

Es gibt einiges an Biomüll und -abfall, das nicht in den Kompostbehälter oder auf den Komposthaufen gehört. Für die Entsorgung ist somit die Biotonne das Mittel der Wahl. Dazu zählen:

  1. Zitrusfrüchte: Sie schimmeln leicht.
  2. Unkraut in voller Blüte: Die Samen verbreiten sich nach dem Kompostieren im Garten.
  3. Kranke Pflanzenteile: Sie mindern die Qualität des Komposts.
  4. Frischer Rasenschnitt. Er wird schnell faulig. Besser antrocken lassen!
  5. Holzasche: Sie ist möglicherweise schadstoffbelastet.
  6. Fleisch: Es lockt Ungeziefer an.
  7. Eierschalen: Sie bergen Salmonellengefahr.

Am besten wird der Biomüll für die Tonne schon in der Küche vom Biomüll für den Komposthaufen getrennt. Dafür empfiehlt es sich, zwei Kompostbehälter zu nutzen. 

Was ist wichtig beim Kompostbehälter?

Es gibt Dinge, bei denen sich Qualität schnell bemerkbar macht und bei denen es sinnvoll ist, sie sorgfältig auszusuchen. Ein minderwertiger Kompostbehälter bringt mehr Ärger, als dass er nützt. Üble und faulige Gerüche aus dem Kompostbehälter, unschönes Aussehen des Biomülls oder zu wenig Volumen sind nur einige Beispiele. 

Der Kompostbehälter steht meist in der Küche auf der Arbeitsfläche. Stylische Optik in Kombination mit hochwertigen Qualitätsmerkmalen zeichnen einen guten Kompostbehälter aus. Der POT Kompostbehälter bietet alle relevanten Vorteile:

  • Der Deckel schliesst dicht ab. Beim Transport wird nichts verschüttet.
  • Der Aktivkohlefilter im Deckel sorgt für Belüftung und verhindert die Bildung von Gerüchen.
  • Der Henkel ist stabil und haptisch angenehm.
  • Er hat fünf Liter Fassungsvermögen.
  • Er ist leicht zu reinigen.
  • Er besteht aus hochwertigem Material.

In der Küche, im Wirtschaftsraum, im Garten, in Ställen – der Kompostbehälter kommt überall dort zum Einsatz, wo Biomüll anfällt. Ist er hochwertig, geht die Entsorgung leicht von der Hand – Qualität lohnt sich!

Wie wird Biomüll zu Erde?

Der Ablauf der einzelnen Schritte beim Kompostieren ist immer gleich. Ob industrielle Vergärungsanlage, Laubschicht am Waldboden, Komposthaufen im Garten oder Kompostbehälter in der Küche – die Natur nimmt ihren Lauf:

  1. Der natürliche Zerfall setzt ein. Biomüll besteht aus organischem Material, das ohne aktiven Stoffwechsel nicht weiterleben kann.
  2. Die Wärmespeicherung durch die verschiedenen Schichten des Komposts fördert ein optimales Klima für Mikroorganismen.
  3. Bakterien, Insekten, Würmer, Asseln, Schnecken und Co. finden im Kompost ein wahres Schlaraffenland. Ihre Verdauung produziert Kompost.

Wie wird richtig kompostiert?

Die Mahlzeit ist fertig gekocht, der Kompostbehälter ist voll mit Obst- und Gemüseschalen. Der Kaffeesatz vom Frühstück passt auch noch hinein, und die versehentlich vertrocknete Topfpflanze ist ebenfalls drin gelandet. Wie geht es jetzt weiter?

Vom Kompostbehälter auf den Komposthaufen

Zuerst muss der Biomüll vom Kompostbehälter auf den Komposthaufen gebracht werden. Das geschieht am besten täglich. Vor allem im Sommer bei warmen Temperaturen setzt der Gärvorgang schnell ein. Das macht sich irgendwann durch Gerüche bemerkbar – auch mit dem besten Kompostbehälter. Der Komposthaufen im Garten ist dort ganzjährig, die formgebenden Gestelle sind meist aus Holz oder Draht gefertigt. 

Im Baumarkt gibt es auch Thermokomposter, zum Beispiel aus Kunststoff. Sie sind auch für kleinere Gärten geeignet. Die Walmkompostierung bzw. Mietenkompostierung ist für den häuslichen Bereich eher nicht geeignet. Dabei werden Komposthaufen aus Laub, Holz, Stroh oder Ähnlichem ohne Begrenzung einfach aufgeschüttet und mit einer Plastikplane überdeckt.

Kompostieren will gelernt sein

Versierte Gärtner können ihrem Kompost liebevoll auf die Sprünge helfen. Damit er auch wirklich gut gelingt, können einige Tricks und Tipps umgesetzt werden:

  1. Alle paar Wochen kann der Kompost gewendet werden: das Innere nach aussen und das Äussere nach innen. Der beste Vergleich dafür ist das Kneten eines Teiges: Alles wird gut vermischt, so gelingt das beste Ergebnis.
  2. Der Kompost entwickelt sich am besten an schattigen Standorten. Ein Platz in der vollen Sonne fördert Fäulnis und Austrocknung.
  3. Wird der Kompost zu trocken, macht er sich durch Risse in der Struktur oder auch durch Ameisen bemerkbar. Zu trockener Kompost kann nicht organisch gedeihen. Bewässerung, das Zugeben von feuchten Küchenabfällen oder nassem Laub schafft Abhilfe.

Der Kompost stinkt – was tun?

Stinkender Kompost kann ein Hinweis auf zu viel Feuchtigkeit sein. Auch ein zu sonniger Standort kann die Entwicklung von Gerüchen fördern. Die Zugabe von frischem (kleingehäckseltem) Holzschnitt kann die Geruchsbildung unterbinden. Auch Steinmehl oder Stroh kann zugegeben werden. Alles wird gut durchmischt und somit aufgelockert. So sollte die Geruchsbildung stark reduziert bzw. eliminiert sein.

Auf die Mischung kommt es an

Das A und O des perfekten Komposts hängt von seinen «Zutaten» ab. Die perfekte Mischung verschiedener Materialien sorgt für lockeren, nährstoffreichen Boden, mit dem jeder Gemüsegarten preisverdächtig gedeiht. Wird nicht richtig gemischt, dann wird der Kompost zu feucht, zu trocken, fängt an zu stinken oder wird faulig-schimmelig. 

Laub, Stroh, gehäckseltes Holz, Küchenabfälle, Heckenschnitt, alte Topfpflanzen – wird alles gemischt, kann fast nichts mehr schiefgehen. Damit der Kompost optimal verrotten kann, wird trockenes mit feuchtem Material gemischt und ab und zu umgesetzt, sprich: frisch vermengt. Das genügt alle paar Wochen, mit der Zeit entwickelt sich ein geübter Blick für den richtigen Zeitpunkt.

Ein klassischer Fehler beim Kompostieren besteht in der Zugabe von zu viel frischem Rasenschnitt. Dieser wird – vor allem bei warmem Wetter – schnell faulig. Angetrockneter Rasenschnitt oder die Zugabe von gehäckseltem Holz schafft einen Ausgleich.

Der Vorteil von zwei Komposthaufen

Wer schon einmal eine Schubkarre voller Erde transportiert hat, der weiss: Frischer Boden ist schwer. Er wiegt sogar eine ganze Menge. Nach ein paar Wochen sind die unteren Schichten im Komposthaufen bereits fortgeschritten kompostiert. Somit lassen sie sich unter Umständen nur noch schwer umsetzen. Neu hinzugefügtes Kompostmaterial ist zwar nicht schädlich, unterbricht aber den Kompostiervorgang immer wieder. 

Wer also Platz genug im Garten hat, nutzt zwei Komposthaufen. So können bereits länger verrottende Schichten in den zweiten Kompost umgeschichtet werden. Dort reifen sie in Ruhe fertig.

Welches Zubehör wird benötigt?

Zum Herstellen von Kompost braucht es grundsätzlich nicht viel. Am wichtigsten ist vielleicht ein Platz im Garten, wo der Komposthaufen kultiviert werden kann. Schattig und etwas abgelegen ist er perfekt. Ein passender Behälter für den Kompost ist auszusuchen: Aus Holz, aus Draht, aus Kunststoff – hier sind persönliche Vorlieben ausschlaggebend. 

Zur weiteren Basisausstattung gehören Mistgabeln oder Schaufeln, um den Kompost umzulegen. Eine Schubkarre zum Transport, ein Häckselgerät für Holz oder Kompostvlies, um den Kompost abzudecken, können ebenso zur Ausstattung gehören.

Wie wird der Kompost weiterverwendet?

Kompost lockert die Gartenerde auf und sorgt für die Belüftung. Der Boden wird hochwertiger und stabiler, die Wasserhaltefähigkeit wird verbessert. Die Pflanzen profitieren vom hohen Nährstoffgehalt des Komposts und werden weniger anfällig für Schädlinge. Dies sind nur einige Vorteile, die selbst hergestellter Kompost mit sich bringt.

Im Garten kann der Kompost ganzjährig in die Erde eingearbeitet werden. Sinnvoll ist natürlich die Verwendung im Frühjahr, wenn neu gepflanzt wird. Dazu wird der Kompost einfach mit einer Harke in die oberen Erdschichten eingearbeitet. Den Rest übernehmen die Klein- und Kleinstlebewesen. 

Selbst Pflanzenerde kann mit Kompost hergestellt werden. Hier ist allerdings eine Mischung verschiedener Anteile notwendig. So können jeweils ein Drittel Kompost, normale Erde und Torf eine hochwertige Pflanzenerde ergeben. Dabei ist einiges an Experimentieren gefragt, die richtige Mischung ergibt sich mit der Erfahrung des Gärtners.

Zeit im Garten – Quality Time!

Zeit im Garten – Quality Time

Gemüsegarten, Obstgarten, Grünfläche zum Spielen, Blumenbeete, Terrasse – ein eigener Garten macht einfach Spass! Wer einmal mit Kompostieren, Anpflanzen, Pflegen und Ernten begonnen hat, der findet ganz sicher Gefallen daran.

Selbst wenn «nur» ein Balkon zur Verfügung steht: Blumenkästen und Topfpflanzen verwandeln ihn in einen gemütlichen Bereich zum Wohlfühlen. Die Beschäftigung mit Pflanzen ist ein wunderbarer Ausgleich zum stressigen Alltag. Und mit der passenden Giesskanne gelingt er gleich nochmal so gut.

Auch für ein gutes Essen mit Freunden und Familie sind Terrasse & Co. wunderbar geeignet. Ein leckeres Fondue, ein köstliches Raclette, duftende Pizza – manchmal sind es die einfachen Dinge im Leben, die Erinnerungen schaffen. Lassen Sie sich gerne in unserem Online-Shop inspirieren und werden Sie zum Meisterkoch!

Kompostbehälter und mehr

Wer sich einmal der Gartenarbeit verschrieben hat, weiss ihre Vorteile zu schätzen. Die einzelnen Arbeitsschritte, das Beobachten des Wachstums der Pflanzen und das Ernten der eigenen Produkte sind Entschleunigung pur. Selbst das Anlegen eines eigenen Komposthaufens macht Freude, denn die absolute Sinnhaftigkeit dahinter ist schon Lohn genug.

Und nach der Gartenarbeit werden Früchte und Gemüse natürlich auch in der Küche zubereitet. In unserem Online-Shop finden Sie dafür das passende Zubehör und die perfekte Ausrüstung. Vom Kompostbehälter bis zur Fonduegabel – wir stehen Ihnen bei Fragen und Anregungen gerne zur Verfügung. Nehmen Sie einfach direkt und bequem Kontakt mit uns auf – wir beraten Sie gerne!

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